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Exkursion-Wien 2026

In der Woche vom 08.06.2026 bis zum 13.06.2026 hat der Leistungskurs Musik der KS1 unter der Begleitung der Lehrkräfte Melanie Uhrig und Dr. Katharina Heilig die Stadt Wien und ihre einzigartige Musikgeschichte erkundet. Während der fünftägigen Reise erfuhren wir viel über die Hintergründe bekannter Musiker wie Franz Schubert, W. A. Mozart oder auch L. v. Beethoven und besuchten Veranstaltungen wie die Oper Siegfried von Richard Wagner und ein Konzert eines Streichquartetts in der Peterskirche. Zwei Highlights waren das Haus der Musik und der Besuch der Wiener Staatsoper.

Das Haus der Musik 

Ein besonderes Highlight war das Haus der Musik. Dort findet sich eine interaktive Ausstellung, in der man sowohl Wissen über die Wiener Klassik und bekannte Künstler vermittelt bekommt als auch selbst aktiv werden kann. Beispielsweise kann man ein virtuelles Orchester dirigieren. Von der interessierten Historikerin bis hin zum leidenschaftlichen Musiker war für jeden etwas geboten. Es war ein unvergessliches Erlebnis und ist jedem zu empfehlen.

 

Der Besuch der Wiener Staatsoper 

Ein weiteres Erlebnis, welches uns allen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte, war der Opernbesuch. An diesem Abend erlebten wir die Aufführung der Oper „Siegfried“ von Richard Wagner hautnah mit. Es war ein fesselndes und beeindruckendes Erlebnis, den Sängerinnen und Sängern dabei zuzuhören, wie sie vier Stunden auf höchstem Niveau sangen und einen Teil der Nibelungensage erzählten. Zuvor beschäftigten wir uns in Kurzvorträgen mit der Entwicklung der Oper von den Anfängen bis heute, dem Ring der Nibelungen, der Handlung der Oper selbst, den Leitmotiven und Richard Wagners Konzeption des Gesamtkunstwerks. Im Rahmen der Demokratiebildung setzten wir uns auch kritisch mit Richard Wagners politischem Denken auseinander.

Weiterhin besuchten wir auch das Mozarthaus, das Pasqualatihaus, das Schloss Belvedere, den Naschmarkt, den Ehrenfriedhof und bewunderten die unzähligen wunderschönen Gebäude der Stadt, indem wir uns manchmal einfach treiben ließen.

Die Zeit verging wie im Flug und der Aufenthalt hat uns viele wundervolle Momente geschenkt. Die Woche war ein fantastisches Erlebnis für uns alle.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Verein der Freunde und Förderer Walldorf des Gymnasiums Walldorf für die finanzielle Unterstützung.

Marielle Magin (KS 1)

Ferienexkursion Griechenland in den Pfingstferien 2026

Kanal von Korinth

Nach langem Warten und großer Vorfreude hieß es am Montag früh (25.05) für 35 Schülerinnen und Schüler in Begleitung durch Frau Erny und Herrn Reuter Reisebeginn nach Griechenland. Wir fuhren mit dem Bus nach Frankfurt an den Flughafen, von wo aus wir nach Athen geflogen sind. Empfangen von bestem Wetter in Athen ging es für uns gleich weiter in die Kleinstadt Tolo, die auf der Halbinsel Peloponnes liegt und auf dieser Reise unser erster Aufenthaltsort war.

Auf der etwa dreistündigen Busfahrt dorthin hielten wir am Kanal von Korinth, der das Festland und die Halbinsel trennt.

Erster Ausflug nach Mykene:

Unser erstes Ausflugsziel am Dienstag (26.05) war die antike Stadt Mykene. Zuerst besuchten wir das zur Ausgrabungsstätte gehörende Museum, bevor wir Mykene selbst erkundeten. Besonders die Architektur der monumentalen Gräber und das Löwentor waren sehr beeindruckend. Auch der Baustil, wie die zyklopischen Mauern und der technische Fortschritt der Griechen, wie etwa die Verwendung des sogenannten Entlastungsdreiecks hinterließen bei uns einen bleibenden Eindruck. Auf dem Berg in Mykene gab es dann die wohlverdiente Mittagspause, bevor wir uns auf die Rückfahrt ins Hotel begaben.

Löwentor in Mykene

Nachmittags gab es für alle eine Abkühlung im Meer, bevor wir nach dem Abendessen Tolo erkundeten und durch die Stadt schlenderten.

Tag 3: Olympia

Mittwochs sind wir nach Olympia, den Ursprungsort der olympischen Spiele, gefahren. Als erstes ging es für uns ins Museum, dann in die Außenanlage des antiken Olympia. Dort sahen wir die Statuen von Zeus, Nike und weiteren Gottheiten, sowie verschiedenste Tempel, die dort zu Ehren der Götter errichtet worden sind. Wir besuchten die Werkstatt des Phidias, der die berühmte Zeus-Statue erschaffen hat, bevor wir in einem Wettrennen auf der antiken Laufbahn gegeneinander angetreten sind – ein (historisch) sehr bewegender Moment, da hier bereits die griechischen Athleten für ihre Polis angetreten sind.

Im antiken Stadion in Olympia

Nauplia – die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands

Am nächsten Tag begannen wir unseren Stadtrundgang mit dem Besuch einer griechisch-orthodoxen Kirche. Frau Erny hat uns durch Nauplia geführt und uns die Stadt gezeigt, während Herr Reuter geschichtlichen Hintergrund lieferte. Anschließend waren wir in einem archäologischen Museum, bevor wir den Nachmittag zur freien Verfügung hatten. Einige ergriffen die Chance Nauplia und das Meer von oben zu sehen und stiegen auf die Festung. Andere wiederum gingen am Hafen spazieren, ein Eis essen oder in Souvenirläden shoppen. Am späten Nachmittag fuhr der Bus zurück nach Tolo und nach dem gemeinsamen Abendessen im Hotel ging es für einen Teil der Gruppe zum letzten Mal ans Meer, während andere im Aufenthaltsraum Karten spielten.

Blick von der Festung auf Nauplia

Epidauros, Korinth und die Fahrt nach Athen

Der Tag der Abreise aus Tolo und Anreise nach Athen war sehr ereignisreich. Wir legten auf der Busfahrt nach Athen zwei Stopps ein. Den ersten Halt machten wir in der antiken Stätte Epidauros und besichtigten diese. Vorallem das antike Theater versetzte uns alle ins Staunen. Nach etwa zwei Stunden ging die Fahrt weiter nach Korinth zu der archäologischen Stätte und dem Museum. Dort bekamen wir eine Vielzahl an alten Statuen, Vasen und kleinen Figuren zu sehen, die aus dem antiken Korinth stammen.

In Athen angekommen und nach einer Pause im neuen Hotel wurde uns eine kleine Stadtführung von Frau Erny gegeben. Vorallem die Universitätsgebäude Athens waren sehr eindrucksvoll und, um dem Tag ein rundes Ende zu verleihen, gingen einige mit Frau Erny in ein griechisches Restaurant inmitten Athens und der Rest der Gruppe suchte sich ein anderes Restaurant, um den langen Tag ausklingen zu lassen.

Vase im Museum im antiken Korinth

Am nächsten Tag besichtigten wir (mit einer großen Anzahl anderer Touristen) die Akropolis und das dazu gehörige Museum. Von oben genossen wir bei sehr sommerlichen Temperaturen den Blick auf die Agora, das Olympiastadion, die unzähligen Häuser mit ihren Flachdächern und Pools, das Gebirge und das Meer.

Von Athen aus unternahmen wir eine Tour nach Delphi, um dort vor Ort das Orakel kennenzulernen und zu befragen. Antike Architektur studierten wir am Schatzhaus der Athener. Auf der Rückfahrt hielten wir in dem kleinen Dorf Distomo und erfuhren aus der jüngsten Geschichte, dass dort vor ziemlich genau 82 Jahren Angehörige eines Regiments der 4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division ein furchtbares Massaker an der Zivilbevölkerung angerichtet hatten, bei dem 218 vor allem alte Menschen, Frauen und Kinder auf grausamste Weise getötet und das Dorf niedergebrannt worden war. An der Gedenkstätte waren die Namen der Opfer zu lesen. Herr Reuter bot uns eine Geschichtsstunde vor Ort, die viele sehr nachdenklich machte.

Den Abschluss des Tages verbrachten wir vor der Rückfahrt nach Athen im Kloster Hosios Loukas, wor es eindrucksvolle Mosaiken zu besichtigen und leckere Spezialitäten vom Kloster zu probieren gab.

Kloster Hosios Loukas

Einen richtigen Ferientag erlebten wir mit dem Ausflug zur Insel Ägina. Schon die Schifffahrt war ein Erlebnis. Ein Bus brachte uns zum Tempel der Göttin Aphaia, von wo man einen herrlichen Blick auf Insel und Meer hatte. Der anschließende Spaziergang brachte uns nach Agia Marina, wor wir den Nachmittag am Strand verbringen konnten. Vor der Rückfahrt nach Athen gab es ein gemeinsames Abendessen direkt am Strand in Ägina.

Tempel der Göttin Aphaia

Am letzten Tag gab es noch einen Stadtspaziergang, danach war die Zeit zur freien Verfügung – shoppen, genießen, essen.

Gruppenfoto mit der Akropolis im Hintergrund

An dieser Stelle möchten wir uns beim Verein der Freunde und Förderer, der die Reise großzügig bezuschusst hat, und beim Elternbeirat, der uns den Ausflug nach Ägina ermöglicht hat, bedanken.

Auch wollen wir uns herzlich bedanken bei Frau Erny und Herrn Reuter, die uns auf dieser Reise begleitet haben. Die gemeinsame Zeit mit ihnen und die zahlreichen Erlebnisse werden uns lange in Erinnerung bleiben.

von Laura Herrling und Theresa Horter (Kursstufe 1)

Vortrag für die Klassenstufe 10 und Kursstufe 1 über die Lage im Iran

Die Straße von Hormus kennt seit dem Kriegsausbruch Ende Februar 2026 nahezu jeder. Aber wie geht es den Menschen im Iran? Das konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 und Kursstufe 1 am 20.07.2026 in einem Vortrag erfahren. Referentinnen waren Anahita Azizi, Bahare Beverungen und Sarah Zastrau von der Initiative „Frauen, Leben, Freiheit Rhein-Neckar“. Azizi und Beverungen waren bereits im Sommer 2025 auf Einladung der SMV zu Gast am Gymnasium Walldorf gewesen und hatten damals an einem Nachmittag einen interessanten sowie bewegenden Vortrag über die damalige Lage im Iran gehalten. Da sich die dortige Lage in den letzten Monaten dramatisch verändert hatte, hatte die SMV beschlossen, die Referentinnen erneut einzuladen. Obwohl der Kalender der Referentinnen aufgrund des gestiegenen Interesses seit Beginn des Kriegs zwischen den USA und dem Iran übervoll ist, gelang es, einen Termin für einen Vortrag zu finden, dem über 250 Schülerinnen und Schüler beiwohnten. Der Vortrag fand in der Astoria-Halle statt, die von der Stadt Walldorf hierfür freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Das Honorar der Referentinnen wurde dankenswerterweise durch den Elternbeirat des Gymnasiums Walldorf getragen.

von links nach rechts: Alexander Hahn (Verbindungslehrer), Mara Peter (SMV), Sarah Zastrau, Bahare Beverungen, Titus Peter (SMV), Wiktor Radomski (SMV), Anahita Azizi

Für die Schulleitung begrüßte Stefan Reuter die Referentinnen und bezeichnete deren Vortrag als wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung. Für die Schülerschaft sprach Schülersprecher Doga Bilir. Er hob dabei die Bedeutung der Werte Frieden und Freiheit hervor.

In ihrem Vortrag stellten die Referentinnen zunächst ihre Initiative vor, die 2022 im Zuge der nach der Verhaftung und dem Tode von Jina Mahsa Amini im September 2022 aufgekommenen und blutig niedergeschlagenen Proteste gegründet wurde. Sodann gaben sie allgemeine Informationen über den Iran, ein Land, in dem sich laut den Referentinnen lediglich 30 bis 40 Prozent der Einwohner als Muslime bezeichnen. Die Bevölkerung im Iran sei heute mehrheitlich und insbesondere in den Städten westlich orientiert. 75 Prozent der Bevölkerung des Vielvölkerstaats leben in Städten.

Im Folgenden gingen die Referentinnen auf die Revolution von 1979, den Sturz des autoritär regierenden, aber pro-westlich eingestellten Shahs, die Ausrufung der Islamischen Republik und die komplette Machtübernahme durch Ayatollah Khomeini, der zum Revolutionsführer wurde, sowie seine Getreuen ein.

Die Referentinnen informierten die Schülerinnen und Schüler darüber, dass schon wenige Wochen nach der Revolution etwa die Kopftuchpflicht eingeführt wurde, was zu ersten Protesten gegen das neue Regime führte.

Sodann erläuterten den Referentinnen, welche Protestwellen es im Iran gab, die jedoch stets vom iranischen Regime blutig niedergeschlagen wurden und bei denen es zig Tote gab: die Studentenproteste von 1999, die Proteste vieler Iraner gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl von 2009, dessen Rechtmäßigkeit die meisten westlichen Staaten anzweifeln, die Novemberproteste von 2019 anlässlich der gravierenden Inflation im Iran, die Proteste von 2022 sowie die Proteste vom Dezember 2025 infolge der wiederum rasant gestiegenen Lebenshaltungskosten.

Weiter stellten die Referentinnen die Stützen des Regimes dar: die Revolutionsgarde, die Spezialarmee, die die iranische Wirtschaft dominiert und ein eigenes Medienimperium besitzt, die Basij-Milizen, die „Schlägertruppen“ des Regimes, den Geheimdienst und die Sittenpolizei, die im öffentlichen Raum patrouilliert. Folter, sexualisierte Gewalt, öffentliche Gewaltexzesse, und erzwungene Geständnisse sind gemäß den Referentinnen gängige Praxis im Iran. All dies diene dazu, ein Klima der Angst zu verbreiten. Die Stützen des Regimes sind laut den Referentinnen digital auf dem neuesten Stand und können so die Bevölkerung umfassend ausspionieren.

Im Iran gelten die Gesetze der Scharia, die beispielsweise eine Vollverschleierung für jedes Mädchen ab neun Jahren fordert sowie Kinderehen ermöglicht und deren Strafen bei Zuwiderhandlung von Auspeitschungen bis zur Todesstrafe reichen.

Ein weiteres Thema des Vortrags war, wie es um die Jugend im Iran steht. Sie ist aufgrund fehlender Perspektiven – hohe Jugendarbeitslosigkeit, steigende Lebenshaltungskosten, Verarmung der Mittelschicht, massive Einschränkungen der individuellen Freiheit – von großer Hoffnungslosigkeit geprägt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit zu Fragen an die Referentinnen: Dabei ging es um die Unterschiede zwischen dem Leben im Iran in der Stadt und auf dem Land, wie die Bevölkerung den aktuellen Krieg erlebt, wie die Mehrheit der Menschen im Iran die sich wandelnden Kriegsziele beurteilen und welche Zukunft das iranische Regime aus Sicht der Referentinnen hat.

All dies waren Fragen auf sehr hohem Niveau und zeigten, dass die Zuhörerschaft den Vortrag mit größtem Interesse verfolgt hatte.

Das Fazit der Referentinnen war klar: Unsere Demokratie und das westliche Freiheitsmodell sind kein naturgegebener Zustand. Deshalb appellierten die Referentinnen an die Schülerinnen und Schüler, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, sich politisch zu engagieren und Zivilcourage zu zeigen. Sehr begrüßten die Referentinnen auch den alljährlichen Einsatz der SMV des Gymnasiums Walldorf für den Briefmarathon von Amnesty International.

Vertreter des (parteipolitisch neutralen) Politikausschusses der SMV, der die Veranstaltung vorbereit hatte, dankten den Referentinnen für ihren wichtigen Vortrag und überreichten ihnen ein Präsent.

Zum Abschluss erinnerte Verbindungslehrer Alexander Hahn, der den Politikausschuss der SMV betreut, daran, dass vor genau 82 Jahren das letztlich gescheiterte Stauffenberg-Attentat auf Hitler stattfand. Die Attentäter wollten damals eine Tyrannei beenden. Wenngleich die heutige Situation im Iran eine andere sei als im damaligen NS-Deutschland, so sei dennoch klar, dass der Iran eine Tyrannei sei. Umso mehr liegt es laut Hahn an uns, unsere freiheitliche Demokratie zu verteidigen. Mit großem Applaus stimmten die anwesenden Schülerinnen und Schüler dieser Aussage zu.

von Alexander Hahn

The Big Challenge 2026

Am Donnerstag, den 19. März 2026, fand am Gymnasium Walldorf der Englischwettbewerb ‚The Big Challenge‘ statt. Insgesamt nahmen 99 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 teil. In diesem europaweiten Englischwettbewerb stellten sie in einem abwechslungsreichen Multiple-Choice-Test ihr Wissen in den Bereichen Wortschatz, Grammatik, Lese- und Hörverstehen sowie Landeskunde unter Beweis.

In der Jahrgangsstufe 5 belegten Bella Tsvetkova mit 323,75 Punkten, Tessa Peschek mit 295,5 Punkten und Nubaid Syed mit 294,25 Punkten die ersten drei Plätze der Schule.

In der Jahrgangsstufe 6 erreichte Aanya Saptharishi mit 326,25 Punkten den ersten Platz. Den zweiten Platz belegte Matvei Zyskin mit 318,75 Punkten, gefolgt von Eva Panek, die mit 311,25 Punkten den dritten Platz erreichte.

Jürgen Brunsch, Bella Tsvetkova, Tessa Peschek, Aanya Saptharishi, Eva Panek, Felicita Uhrig

Insgesamt war der Wettbewerb ein großer Erfolg. Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr wieder viele motivierte Schülerinnen und Schüler bei The Big Challenge begrüßen zu dürfen.

JtfO-Tennisteam erreicht den 3. Platz im Landesfinale

Unser JtfO-Tennisteam blickt auf eine erfolgreiche Wettkampfsaison zurück. Bereits in den vier gespielten Vorrunden zeigte die Mannschaft eine starke Leistung und gewann sowohl Heimspiele und auch Auswärtsspiele souverän.

Das letzte Qualifikationsspiel fand erneut auf unserer Anlage des TC Walldorf Astoria statt. Mit einem 6:0 Sieg sicherte sich unser Team den Einzug ins Landesfinale.

Im Landesfinale lief es am ersten Wettkampftag leider nicht ganz nach Plan. Da Spielerinnen und Spieler fehlten, musste unsere Mannschaft in veränderter Besetzung antreten. Das Endergebnis von 1:5 gegen das Regierungspräsidium Freiburg fiel jedoch deutlicher aus, als es der Spielverlauf vermuten lässt: Gleich drei Begegnungen gingen knapp im Champions-Tiebreak verloren.

Am zweiten Spieltag ging es um den 3. Platz. Nach den Einzeln stand es 2:2, wobei die einzelnen Spiele sehr ausgeglichen waren. In den anschließenden Doppeln zeigte unser Team seine ganze Mannschaftstärke, gewann beide Partien souverän und sicherte sich damit einen 4:2-Erfolg.

Mit dem 3. Platz im Landesfinale sind wir sehr stolz auf das, was wir als Team erreicht haben. Wir haben uns in jeder Begegnung gegenseitig unterstützt und bis zum Schluss alles gegeben.

Ein Dank gilt unserer Lehrerin, Frau Wüst. Sie war während der gesamten Saison unsere Coachin, mentale Unterstützung, Fahrerin und immer für uns da.

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte JtfO-Tennisteam zu einer unvergesslichen Saison und einem großartigen 3. Platz im Landesfinale!

Zu unserem Tennis-Team gehören: Yosef Chkoundali, Mika Boll, Luca Kalbrunner, Emma Knobloch, Nidhi Amar, Sophie Seitz, Philippe Gall, Hugo Désiré, Danilo Beric, Aryan Gottumukkala und Clara Adam.

von Nidhi Amar (Klasse 9f)

Jugend trainiert für Olympia – Berlin 2026

Im Mai 2026 nahmen wir am Bundesfinale Badminton von Jugend trainiert für Olympia in Berlin teil. Es war eine spannende Woche voller Wettkämpfe, Besichtigungen und unvergesslicher gemeinsamer Erlebnisse. Begleitet wurden wir von Frau Haas und Frau Wüst.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • Reyansh Tiwari (5A)
  • Janya Naduvattira (6D)
  • Aanya Saptharishi (6E)
  • Markus Schmidt Vega (8F)
  • Gabriel Rosenberger (9A)
  • Priyanshi Tripathy (9C)
  • Yannik Kocherscheidt (9D)
  • Samruddhi Babagond (9E)

Dienstag, 5. Mai – Anreise

Am Dienstag reisten wir mit dem Zug nach Berlin. Nach der Akkreditierung fuhren wir zu unserem Hotel und bezogen unsere Zimmer. Am Abend lernten wir die anderen Teams besser kennen und ließen den ersten Tag gemeinsam ausklingen. Zusammen mit Frau Haas bereiteten wir einen leckeren „Süßigkeiten-Salat“ zu.

Mittwoch, 6. Mai – Erste Wettkämpfe

Nach dem Frühstück besuchten wir die Mall of Berlin. Anschließend begannen die ersten Wettkämpfe gegen Mannschaften aus verschiedenen Bundesländern. Gleich im ersten Spiel trafen wir auf Hessen, den späteren Bundessieger des Turniers. Trotz dieser schwierigen Auslosung zeigte unsere Mannschaft eine starke Leistung und gab in jedem Spiel ihr Bestes.

Den Abend verbrachten wir gemeinsam im Hotel, wo wir viel Spaß hatten und uns noch besser kennenlernten.

Donnerstag, 7. Mai – Berlin entdecken und weitere Spiele

Am Donnerstag machten wir Erinnerungsfotos am Brandenburger Tor und besuchten die Ritter Sport Schokowelt. Danach standen weitere Wettkämpfe auf dem Programm. Am Ende erspielten wir uns einen hervorragenden 10. Platz im Bundesfinale.

Auf diese Leistung sind wir besonders stolz, da wir mit einer sehr jungen Mannschaft angetreten sind.

Am Abend besuchten wir die Show „Blinded by Delight“, die uns mit beeindruckenden Darbietungen aus Musik, Tanz und Akrobatik sowie faszinierenden Lichteffekten begeisterte.

Freitag, 8. Mai – Finale und Abschlussfeier

Am Freitag schauten wir uns die Finalspiele an. Anschließend erkundeten wir gemeinsam den Alexanderplatz und hatten etwas Freizeit in der Stadt.

Am Abend nahmen wir an der großen Abschlussfeier in der Max-Schmeling-Halle teil. Dort mussten wir uns leider von unseren neu gewonnenen Freunden aus Mecklenburg-Vorpommern verabschieden.

Samstag, 9. Mai – Rückreise

Nach dem Frühstück traten wir die Heimreise mit dem Zug an. Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Erfahrungen und tollen Freundschaften kamen wir wieder zu Hause an.

Die Berlinfahrt war für uns alle eine großartige Erfahrung. Neben den sportlichen Wettkämpfen konnten wir die Hauptstadt entdecken, neue Menschen kennenlernen und als Team viele unvergessliche Momente erleben.

Wir sind sehr stolz auf unsere junge Mannschaft, die sich beim Bundesfinale hervorragend präsentiert und mit dem 10. Platz ein tolles Ergebnis erzielt hat.

von Priyanshi Tripathy (Klasse 9c)

Spanischer Abend

Am Mittwoch, den 15. Juli 2026, veranstaltete die Klasse 8a von 18:00 bis 20:00 Uhr einen Spanischen Abend.

Zuerst sangen wir zusammen ein spanisches Lied, das für gute Stimmung sorgte. Als nächstes führten wir den Eltern einen  spanischen Sketch namens „En clase“ vor. Im weiteren Verlauf konnten die Gäste beim Songs-Raten ihr Wissen über unter anderem spanische Musik unter Beweis stellen. Alle hatten Spaß. Danach folgte ein Mini-Spanischkurs, in dem wichtige Wörter und einfache Sätze mit dem Ziel, einen kleinen Dialog führen zu können, vor versammeltem Publikum erklärt und gemeinsam geübt wurden.

Im weiteren Verlauf gab es ein Kahoot-Quiz über Spanien, bei dem die Besucher ihr Allgemeinwissen testen konnten. Die Teilnehmer beantworteten Fragen zu Kultur, Geografie und Traditionen und hatten dabei viel Spaß.

Zum Abschluss tanzten alle gemeinsam den bekannten Macarena-Tanz, wodurch der Abend einen gelungenen und fröhlichen Ausklang fand.

Durch das abwechslungsreiche Programm wurde der Spanische Abend zu einem vollen Erfolg. Die Gäste hatten viel Freude und konnten gleichzeitig interessante Einblicke in die spanische Sprache und Kultur gewinnen.

von Johanna Brecht und Lara Rösch (Klasse 8a)

 

FSJ-Stelle frei

Das Gymnasium Walldorf bietet ab dem 01.09.2026 eine FSJ-Stelle für das kommende Schuljahr 2026/27 an. Wer junge Menschen in der Schule unterstützen, in Projekten, Arbeitsgemeinschaften, dem Ganztagesangebot und im Sekretariat und bei der Betreuung der Schüler-iPads helfen sowie Einblicke in den Lehrerberuf erhalten möchte, eignet sich hervorragend für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Schule. Die FSJ-Stelle bietet darüber hinaus:

·       abwechslungsreiche Tätigkeiten

·       eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre

·       Seminare zur persönlichen Weiterbildung

·       einen Einblick in das Schulleben abseits von Unterricht und Prüfungen

·       die Möglichkeit viele Kompetenzen und Fertigkeiten zu erlangen

Die Arbeitszeit beträgt wöchentlich 38 Stunden.

Bewerbungen (Anschreiben, Lebenslauf, Abschlusszeugnis und eventuell weitere Zertifikate) bitte an den Schulleiter Jürgen Brunsch an folgende Mailadresse: juergen.brunsch@gymnasium-walldorf.de

Trauer um ehemalige Schülerin

Lydia Möcklinghoff (*03.02.1981   † 3.7.2026)

Lydia Möcklinghoff wuchs in Walldorf auf. Am Gymnasium Walldorf hat sie 2001 ihre Abiturprüfung abgelegt. Nach dem Studium der Biologie wurde sie anfangs durch Zufall, dann mit Hingabe und Leidenschaft die wohl bekannteste Ameisenbärforscherin. Ihr fröhlicher, lustiger und lebensfroher Charakter war auffällig. Sie verströmte immer gute Laune und Optimismus.

Sie war zu ihren Feldforschungen jeweils 3 Monate in Brasilien und lebte ansonsten inzwischen in Köln. In vielen Podcasts, Dokumentationen und Fernsehsendungen brachte sie den Menschen die Tierwelt, insbesondere die gefährdeten oder weniger bekannten Arten mit ganz besonderem Charme nah.

Bei der letzten Reise zurück ins Pantanal, nachdem sie eine Woche zuvor das 25-jährige Abitur mit ihrem Jahrgang in Walldorf feierte, ereignete sich die große Tragödie. In einem Kleinflugzeug stürzte sie bei Nebel zusammen mit dem Piloten ab und verstarb. Sie wurde nur 45 Jahre alt.

Die Welt verliert einen tollen Menschen. Wir behalten sie in Erinnerung.

Unsere Gedanken sind bei der Familie und Freunden.

 

Die Familie und ihre engsten Kollegen haben eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, um zumindest ihr Engagement für den Artenschutz ein bisschen weiterzutragen…

https://www.gofundme.com/f/damit-lydias-engagement-weiterwirkt