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Über die Londoner U-Bahn und Thanksgiving: THE BIG CHALLENGE WETTBEWERB
Schüler und Schülerinnen unseres Gymnasiums nahmen dieses Jahr bereits zum elften Mal am europaweiten Englischwettbewerb The Big Challenge teil. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Englischkenntnisse auf spielerische Weise zu verbessern. Der Test besteht aus einem Bogen mit 45 Multiple Choice-Fragen, welche nach Kompetenzen sortiert und durch Bild- und Textelemente veranschaulicht sind.
Den Klassenstufen fünf bis neun entsprechend mussten alle Teilnehmer Fragen zu englischsprachigen Ländern und deren Kultur beantworten. So gab es zum Beispiel Fragen zu Robin Hood und Cricket, zum amerikanischen Feiertag Thanksgiving und zur Londoner U-Bahn (Tube). Neben solchen landeskundlichen Fragen war natürlich auch ein gutes Grundwissen in Bezug auf Wortschatz, Grammatik und Aussprache gefragt.
158 Schülerinnen und Schülern haben im Mai am Wettbewerb teilgenommen und konnten sich in den letzten Schultagen vor den Sommerferien wieder über Preise freuen. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurden mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk belohnt, zusätzlich erhielten die bestplatzierten Teilnehmer zum Beispiel eine Powerbank, einen Schüler- oder Wandkalender, eine Lektüre oder ein Quizbuch.
Als Jahrgangsbeste am Gymnasium Walldorf haben sich Kerstin Roßmanith (Klassenstufe 5), Lennard Gräwe (Klassenstufe 6), Eva Gröne (Klassenstufe 7), Maitreyi Hundekari (Klassenstufe 8) und Henrik Zimmermann (Klassenstufe 9) durchgesetzt. Sie wurden zusätzlich zu ihren Sachpreisen mit dem First Class Honours-Diplom und der School Award-Medaille ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!
Jubiläumssportfest Gymnasium Walldorf
Am Dienstag vor den Sommerferien fand anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Gymnasiums Walldorf unser Schulsportfest statt. Während die 9. Klassen sich im BIZ über ihre beruflichen Möglichkeiten nach der Schule informierten, waren die Klassen 5-8 im Stadion und die Klassen 10 sowie die Kursstufe 1 im Schwimmbad, um die jeweiligen Stufensieger zu ermitteln.
Im Stadion starteten die Wettkämpfe um 8.30 Uhr mit der Ausdauerstaffel über 400m, bei der die Klassen sich begeistert anfeuerten. Nachdem die ersten Punkte für das Klassenkonto verteilt waren, ging es mit dem 5er-Hop, der Transportstaffel, dem Ballweitwurf und dem Tauziehen weiter. An jeder Station trat jede Klasse als Gemeinschaft an und versuchte möglichst viele weitere Punkte für ihre Klasse zu sammeln. Trotz der hohen Temperaturen hatten alle viel Spaß und waren mit Begeisterung dabei. Schlussendlich konnten sich die Klassen 5a, 6d, 7c und 8d durchsetzen und ihren Sieg bejubeln.
Im Schwimmbad traten die 10. Klassen sowie die Kurse der Kursstufe 1 in einem Turnier gegeneinander an. Beim Beachvolleyball, Ultimate Frisbee, Basketball und Fußball war die Motivation hoch, die anderen Klassen der Stufe zu besiegen und es kam zu einigen sehr spannenden Duellen. Der am Morgen intensiv bewässerte und daher sehr matschige Fußballplatz bereitete zwar einige Schwierigkeiten, was den Spaß allerdings nicht negativ beeinträchtigte. Durchsetzen konnten sich schlussendlich die Klasse 10a und der Kurs M1 von Herrn Brunsch.
Der Abschlussgottesdienst des Schuljahres 2017/2018
Auf den Spuren der NS-Diktatur
Der Vierstünder Geschichte (JS 1) verbrachte drei Tage in Nürnberg, um im Rahmen des Schwerpunktthemas „Weimarer Republik und die Herrschaft des Nationalsozialismus“ die Spuren der Nationalsozialisten zu erforschen. Neben den Resten der auch heute noch imposanten Bauten auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände und dem Besuch des dort angesiedelten Dokumentationszentrums stand auch das Ende der NS-Diktatur im Fokus, indem das Programm auch den Besuch der Dauerausstellung über die Nürnberger Prozesse umfasste, mit denen den Eliten des „Dritten Reiches“ zur Rechenschaft gezogen werden sollten. Die alte Reichsstadt Nürnberg, die im Mittelalter ihre Blütezeit erreichte, wurde mit einer Führung durch die Burg und einer Besichtigung des Wohnhauses von Albrecht Dürer gewürdigt.
Es blieb für die Schülerinnen und Schüler und die begleitenden Lehrkräfte, A. Erny und S. Reuter, zudem genug Zeit, sich davon zu überzeugen, dass Nürnberg auch eine lebendige Stadt der Gegenwart ist.
Wir bedanken uns herzlich beim „Verein der Freunde und Förderer“ für die finanzielle Unterstützung unserer erfolgreichen Exkursion.
S. Reuter
Neue Schülermentoren am Gymnasium Walldorf
Auch in diesem Schuljahr wurden wieder Schülermentoren für das Gymnasium Walldorf ausgebildet. Emily Stier (Klasse 10c, Fußball) und Ana Sofia Rivas Sanudo (Klasse 10d, Fußball) haben die Ausbildung und Prüfungen erfolgreich absolviert und können ab sofort die Sportlehrer sowohl im Unterricht als auch bei der Durchführung von „Jugend trainiert für Olympia“ in ihren Sportarten kompetent unterstützen. Darüber hinaus dürfen sie selbständig die Ganztageskurse im Rahmen des Jugendbegleiterprogramms an der offenen Ganztagesschule anbieten.
Wir gratulieren allen neuen Schülermentoren ganz herzlich und wünschen viel Erfolg und Freude bei ihrem Einsatz als Schülermentoren an unserer Schule!
Erfolg bei JtfO Fußball – WK III Mädchen erreichen das RP-Finale
Die diesjährige Fußballsaison bei Jugend trainiert für Olympia ist vorbei und für die Spielerinnen und Spieler des Gymnasiums Walldorf durchaus zufriedenstellend verlaufen.
Mit insgesamt drei von vier Mannschaften erreichte man die zweite Runde und fuhr gemeinsam mit dem Reisebus zum bezirksfinale nach Mannheim.
Dort scheiterten die Jungs aus WK II nur denkbar knapp und unglücklich am Gymnasium aus Sandhausen, zeigten jedoch eine spielerisch ansprechende Leistung und konnten mit erhobenem Haupt den Rückweg antreten. Auch die Mädchen aus WK II, die verletzungsbedingt auf einige Spielerinnen verzichten müssen, schlugen sich tapfer und kämpften bis zum Ende. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die spontan eingesprungenen Spielerinnen.
Einen großen Erfolg feierten die „kleinen“ Mädchen aus WK III. Sie erreichten durch einen späten Siegtreffer die nächste Runde und damit das Finale des Regierungspräsidiums Karlsruhe, das in Walldorf ausgetragen wurde. Dort hatte man gegen die Mannschaft des Sportgymnasiums Östringen jedoch leider keine Chance mehr und schied aus.
Insgesamt zeigten die Spielerinnen und Spieler des Gymnasiums Walldorf großen Einsatz, spielerische Klasse und vor allem eine stets faire und sportliche Einstellung gegenüber Gegner und Schiedsrichter.
Die Lateiner der Klassen 7a und 7b auf Römerspuren
Ausflug ins Kurpfälzische Museum in Heidelberg
Wie kamen die Römer in die Kurpfalz? Wie lebten sie dort? Welche Kleidung trugen sie? Welche Ausrüstung hatten die Soldaten und Legionäre?
Diese und andere Fragen brachten wir – die Lateinschülerinnen und -schüler der 7a und 7b zusammen mit Frau Erny und Frau Lemnitz mit zur Führung durch die Römerabteilung. Und als Antworten erfuhren wir, dass sich die Römer als Eroberer ansiedelten und ihre Lebensweise, Bräuche und Religion hierher mitbrachten.
Zur Kleidung gehörte für die Frauen eine Tunica, die mit einem Band gehalten wurde, sowie eine Palla, die über Schultern und Kopf getragen wurde.
Das triclinium – der Speiseraum für besondere Anlässe – haben wir ausprobiert.
Als Besonderheit sahen wir die Jupiter-Gigantensäule auf dem Viergötterstein. Wir erkannten Minerva in ihrer langen Tunika mit der Eule, Juno mit dem Pfau, Herkules mit Keule und Löwenfell und Merkur mit dem geflügelten Hut, den Reiseschuhen, dem Heroldstab, dem Geldbeutel und dem Hahn.
Auf dem Weg durchs Museum entdeckten wir den Unterkiefer des Homo Heidelbergensis, etwa 600 000 Jahre alt, sehr wertvoll, deshalb nur als Duplikat in der Vitrine. Aus derselben Zeit sahen wir Knochen und Schädel u.a. von Wollnashörnern und Steppenbisons.
In der Schreibwerkstatt lernten wir nach der Führung – wie die alten Römer – mit einer Feder auf Papyrus zu schreiben.
Zum Abschluss des Ausflugs probierten wir leckere Eissorten beim Heidelberger Schmelzpunkt.
Die Lateiner der 7a und 7b
Musikvierstünder in Wien
Am 6. Juni um 6:40 Uhr machten wir, der Musikkurs der JS1, uns auf den Weg nach Frankfurt, um von dort nach Wien zu fliegen. Nach einer sicheren Landung und unserer Ankunft im Hotel ging es auch schon weiter. Gemeinsam mit unseren begleitenden Lehrern, Frau Albrecht und Herrn Weigel, besichtigten wir die Wiener Innenstadt. Bei unserer interessanten Führung, welche von zwei einheimischen Studenten angeleitet wurde, durften wir sogar den berühmten Stephansdom von der Regenrinne bis hin zu den Katakomben erkunden.
Auch donnerstags genossen wir eine Führung, diesmal jedoch im Schloss Schönbrunn, wo wir einen Einblick in die Welt von Kaiser Franz Joseph und seiner Gemahlin Sisi erlangten. Nachmittags ging die Träumerei weiter, als wir im Haus der Musik die Wiener Philharmoniker virtuell dirigierten – wenn auch nicht immer erfolgreich – und uns in verschiedenste Komponisten hineinversetzten konnten. Zum krönenden Abschluss des Tages besuchten wir am Abend eine Vorstellung von „Rigoletto“ in der Wiener Staatsoper, ein unglaubliches Ereignis für uns alle. Noch unglaublicher wurde es, als wir eine der Solistinnen des Stückes, Aida Garifullina, eine Woche später bei der Eröffnungsfeier der Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen hörten.
Am nächsten Tag verfolgten wir unser vollgepacktes Programm weiter. Nach einer kurzen Besichtigung des architektonisch sehr ausgefallenen Hundertwasserhauses besuchten wir die Gräber von einigen der bekanntesten Musiker der Welt auf dem Zentralfriedhof, darunter die Grabmäler Beethovens und Schuberts. Der nächste Programmpunkt war das Schloss Belvedere, wo wir sowohl die schönen Gärten, als auch die Kunstausstellung im Inneren des Schlosses inklusive des berühmten Bilds „Der Kuss“ von Klimt betrachteten. Daraufhin hatten wir etwas Freizeit im Prater, einem Vergnügungspark, wobei dem ein oder anderen auf dem 90 Meter hohen Free Fall Tower trotz dem wunderschönen Blick auf Wien doch ein wenig mulmig wurde. Im Anschluss durften wir die Wiener Philharmoniker auch einmal live miterleben. Das Konzert, bei dem wir zunächst Bartok und dann auch Tchaikovsky zu hören bekamen, war atemberaubend und stellt für viele sicherlich eines der Highlights der Reise dar. Man kann zweifellos sagen, dass wir in dieser Woche in Wien musikalisch sehr verwöhnt wurden.
Am letzten Tag beschäftigten wir uns noch einmal genauer mit Beethoven, indem wir seinen Rückzugsort in der Nähe von Wien besuchten. Bevor es zurück zum Flughafen ging, beendeten wir unseren Aufenthalt entspannt mit einem leckeren Wiener Eis.
Auch wenn wir leider nur vier Tage in der Stadt verbringen konnten, haben wir sehr viel von der Wiener Kultur und Geschichte mitnehmen können. Dazu gehört auch die Gastronomie, denn natürlich haben wir uns das typische Wiener Schnitzel oder die Wiener Sachertorte nicht entgehen lassen. Wir alle hatten eine tolle Zeit und wären gerne noch länger gemeinsam in Wien geblieben. Das alles war nur durch das Engagement von Frau Albrecht und natürlich Herr Weigel möglich, deshalb noch einmal: Vielen Dank! Zudem noch ein Dankeschön an den Verein der Freunde und Förderer, der unsere Reise ebenfalls finanziell unterstützt hat. An diese Fahrt werden wir uns alle noch ewig glücklich zurück erinnern und wer weiß, womöglich verschlägt es den einen oder anderen noch einmal in die österreichische Hauptstadt. Also dann: „Wiederschaun, Wien!“
Lea Hofmann Goikoetxea und Johannes Müller (beide JS 1)
Krimi-Musical „Murder in Blackby“ am 14. Juli 2018 um 17 Uhr im kath. Pfarrsaal Walldorf
In dem englischen Dorf Blackby, das in einer der schönsten Gegenden Englands liegt, soll ein Kraftwerk gebaut werden. Mr Ruthless, der machtgierige und rücksichtslose Großgrundbesitzer des Ortes, will das Projekt um jeden Preis. Doch bei einer Versammlung der Dorfbewohner in Mr Twilight’s Inn, der Dorfkneipe, stimmen nur er und seine Ehefrau dafür, alle anderen sind dagegen. Alle jubeln erleichtert, denn sie glauben, dass jetzt das Kraftwerk nicht gebaut wird. Allerdings droht der verärgerte Mr Ruthless nun, sein Vorhaben auch gegen den Willen des Dorfes durchzusetzen und verlässt mit dem bedeutungsschwangeren Ausruf ‚Only over my dead body!‚ die Versammlung.
Am nächsten Morgen wird im angrenzenden Wald eine Leiche gefunden. Der etwas begriffsstutzige Dorfpolizist O’Spelly, unterstützt vom schneidigen Inspector Cleversmart, ermitteln. War es Mord? Wie steht es um die Alibis? Wer war der Mörder?
Kommen Sie und werden Sie Zeuge der dramatischen Ereignisse in Blackby, über die selbst der Walldorfer Fernsehsender Astor TV live und brandaktuell berichtet.
P.S. Die Dialoge und Lieder sind zwar in englischer Sprache, aber Astor TV fasst das Geschehen immer mal wieder auf Deutsch zusammen.










