Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen: GFS – ja oder nein?

In der Anlage zum Konzept „Rückkehr zum Regelbetreib“ des Kultusministeriums ist festgehalten:

„Die Verpflichtung zur Durchführung einer „gleichwertigen Feststellung von Leistungen“ (GFS) gemäß § 9 Absatz 5 der Notenbildungsverordnung ist AUSGESETZT. Sofern eine Schülerin oder ein Schüler eine GFS wünscht, soll sie ermöglicht werden.“

Die Notenbildungsverordnung gilt für die Klassen 5 bis 10 (GFS ab Klasse 7).

Klassen 7 bis 10: Keine Verpflichtung zum Erbringen einer GFS im nächsten Schuljahr

Für das Kursstufensystem gilt hingegen die Abiturverordnung Gymnasien (AGVO):

§7 (3): „Neben den Klassenarbeiten sind gleichwertige Feststellungen von Leistungen vorgesehen …“

Die Aussetzung der Verpflichtung zur Durchführung einer GFS im Schuljahr 2020/21 gilt NICHT für die AGVO. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 müssen die vorgesehenen GFS daher erbringen.

Kursstufen 1 und 2: Verpflichtung zum Erbringen einer GFS (gemäß AGVO-Vorgaben)